Das aktuelleste aus Kalk und dem Rest der Welt

Britenzos Knuspergarten – die Geschichte des Gartenaccio (2)

In Garten am Mai 20, 2013 um 8:10 nachmittags

Im Anfang war das Unkraut

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Disteln. Überall sind Disteln. Diese fiesen, piecksigen Pflanzen. Und man wird sie nicht los.

Das Einzige was hilft ist raus rupfen. Am besten mit der gesamten Wurzel. Aber auch das hilft nur für ein paar Tage, denn wie gesagt, man bekommt sie einfach nicht tot.
Sozusagen die TSG Hoffenheim unter den Pflanzen. Sie einfach wachsen lassen ist keine Option. Sie rauben den anderen Pflanzen wichtige Nährstoffe und hindern sie am Wachsen. Und außerdem sieht so ein Distelfeld doof aus. Also bleibt nur eins: Handschuhe und rupfen.

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Und so sieht das Feld nach 14 Tagen aus. Der Spinat ist schon fast soweit und auch der erste Salat ist schon beinahe pflückreif.

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Britenzos Knuspergarten – die Geschichte des Gartenaccio (1)

In Garten am Mai 5, 2013 um 8:51 nachmittags

Sie hat nun auch endlich für uns begonnen – die Gartenzeit. In Holweide haben wir wie letztes Jahr eine 50m² große Parzelle auf einem Acker.  Das Schöne daran ist, dass das meiste Gemüse schon vom Bauern eingepflanzt Bzw. schon gesät wurde. Wir müssen in der ersten Zeit eigentlich nur Unkraut jäten :)

Heute war endlich die Parzellenübergabe.  Man bekam also sein Stück Garten zugewiesen und stampfte zuallererst einen Grenzpfad zum Nachbar in die Erde. Ernsthaft, kein Scherz. Grenzüberschreitung findet der Hobbygärtner nämlich nur so halb lustig. Dann noch schnell die frisch eingepflanzten Pflanzen gegossen und mit Vlies bedeckt (wegen den Vögeln und so. Ja, wir teilen nicht gerne mit anderen!). Und das war es eigentlich schon.

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…in Kopenhagen schellt das Telefon

In Sport, VfB am Dezember 7, 2012 um 9:34 vormittags

Für die Jungs von Fokus Fußball  habe ich meine Fußballerlebnis 2012 aufgeschrieben.

„Schreib mal dein Fußballerlebnis des Jahres auf!“ – sagt er zu mir, Italo-Schwabe aus Köln, und ich dachte im ersten Moment „will er mich verarschen?“ Ich bin Fan des VfB Stuttgart, genetisch der Squadra Azzurra angehörig, wohnorttechnisch sympathisiere ich mit dem Effzeh. Ich habe seit Jahren kein Fußball-Highlight mehr erlebt!

HALT. STOP! Das stimmt ja gar nicht. Hat die Squadra Azzurra nicht mit einer taktischen Meisterleistung den Spanier ein Remis abgetrotzt? Und hat dieselbe Mannschaft nicht Deutschland aus dem Turnier gekickt? Auch sieht man ein Spiel wie in Dortmund nicht jedes Jahr. Die eigene Mannschaft liegt 2:0 hinten, kämpft sich zurück, geht durch Schieber in Führung, Dortmund kann das Spiel noch mal drehen, geht 4:3 in Führung und in der Nachspielzeit erzielt Gentner das 4:4. WOW – WAS FÜR EIN SPIEL! Und ich war im Stadion! WAHNSINN!

Und doch ist mein Highlight ein anderes. Es ist das Auswärtsspiel in Kopenhagen. Todkrank (Männergrippe) geht es früh morgens um sieben Uhr (oder so) los – mit der S-Bahn ins Dorf an der Düssel. In Leverkusen-Mitte steigt ein gut angeheiterter Rapid-Fan mit einer Flasche Kölsch in die Bahn und möchte wissen, wie viele Haltestellen es bis nach Leverkusen-Mitte sind. Spontan entschließt er sich bis nach Düsseldorf zu fahren. Am Flughafen angekommen möchte keiner meinen neuen Reisepass sehen, für den ich 5 Tage (!!!) auf dem italienischen Konsulat verbracht habe. Mit einer Propellermaschine geht es dann los. Ankunft in Kopenhagen, einchecken ins Hotel und ab zur Jungfrau – was für ein Reinfall. Weiter in die Stadt zu den anderen VfB-Fans. Am Fan-Treffpunkt angekommen beschließen Hirngabel und ich erst mal ordentlich Kaffee zu trinken, in rauen Mengen. Irgendwann treffen wir die Jungs aus Berlin und der Spaß beginnt. Bier – Fußball – ewig langer Fußmarsch zurück – einmal in die falsche Richtung gefahren – Pizza aus dem Mülleimer essen (nein, nicht ich) und zum guten Schluss ein Tee im Irish Pub (sic!). Im Hotel noch von Sägearbeiten geträumt und morgens um vier wieder zurück nach Köln. What a Day!

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